Highlights entlang der Strecke

Seseke-Weg

Die abwechslungsreiche Route eröffnet heute vielseitige Ausblicke auf die attraktive Landschaft der Region und den spannenden Prozess des Flussumbaus – in den vergangenen Jahren ist hier ein neuer Erlebnis- und Naherholungsraum entstanden.

Gleich am östlichen Start des Seseke-Weges führt die Strecke entlang des neuen Hochwasserrückhaltebeckens Bönen (HRB). Das zweiteilige Rückhaltebecken mit einem Gesamtvolumen von 340.000 Kubikmetern am Zusammenfluss der Seseke mit der „kleinen Seseke“ südöstlich von Bönen bietet inzwischen vielen Tieren und Pflanzen ein neues Zuhause. Vom Beckendamm aus kann das HRB auf einem Halbkreis befahren werden. Besonders Vogelarten, wie die Nilgans und die Kanadagans oder auch der Graureiher, lassen sich von hier aus hervorragend beobachten.

Im Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 wurde der Umbau der Seseke durch das Projekt ÜBER WASSER GEHEN künstlerisch begleitet. An verschiedenen Standorten entlang der Strecke sind dabei einige dauerhafte Kunstobjekte entstanden, die sich mit dem Wandel von Natur und Landschaft auseinandersetzen. So schuf das Künstlerduo Winter/Hörbelt zum Beispiel die „Pixelröhre“ in Kamen an der Mündung der Körne in die Seseke. Die Skulptur nimmt Bezug auf die unterirdisch verlegten Kanalrohre und die benachbarte Kläranlage Kamen Körnebach.

Von ihrer imposantesten Seite zeigt sich die Seseke in Bergkamen im Bereich des sogenannten „Sesekeknies“. Hier weitet sich ihr Flussbett auf bis zu 30 Meter aus. In der Mitte platzierte der Schweizer Künstler Thomas Stricker eine “künstliche Insel”, bestehend aus ungewöhnlichen Bäumen und Sumpfzypressen kombiniert mit Schachtelhalm und sehr alten Pflanzenarten, die eher selten im Landschaftsraum vorkommen. Mehr zu den Kunstwerken entlang der Seseke erfahren Sie übrigens unter www.ueberwassergehen.de.